Autor: Jürgen Riedel
Aussagen zum Lyrikband „Für mehr Demokratie“
Jürgen Riedels neuer Lyrikband „Für mehr Demokratie“ setzt sich mit politischen Ereignissen, Personen, Missständen auseinander. Riedels politische Lyrik ist direkt, konkret und oft auch analytisch. Bei allem Zorn über scheindemokratische Zustände in der Bundesrepublik ist der sprachlich äußerst originelle und trotzdem verständliche Lyrikband sachbezogen.
Der Hauptakzent der Betrachtung liegt auf den diktatorischen und demokratischen Bestandteilen von Bundesrepublik und DDR. Der Lyrikband kritisiert die Diktatur vieler bundesdeutscher Banken und Behörden, die nur formalistisch kontrolliert werden. Und solcher Unternehmen, die trotz Riesenprofite Menschen arbeitslos machen oder unterbezahlt beschäftigen. Er kritisiert, dass im bundesdeutschen Grundgesetz das Recht auf Arbeit fehlt. Er kritisiert, dass in der Bundesrepublik – neben den demokratischen Faktoren von Meinungsfreiheit und persönlicher Freiheit – Wahlfreiheit eher formaldemokratisch vorkommt, da die dominierenden, politisch, einseitigen Medien sie oft in rückschrittliche Richtung drängen. Diese Medien bringen die DDR ausschließlich mit Mauer, Stasi, Einheitsliste in Verbindung und lassen die demokratischen Seiten der DDR unerwähnt – z. B. den gegenüber der Bundesrepublik besseren Sozialbezug und das insgesamt – trotz gewisser Ideologie – bessere kulturelle Niveau, das auf fundierter Schulbildung und Erziehung zum Respekt beruhte.
Jürgen Riedel, Für mehr Demokratie, Politische Lyrik, Verlag Wiljo Heinen
ISBN 978-3-939828-64-8
Auf den nachfolgenden Seiten können die Gedichte "Diktatur der Dummheit", „Kahl und schal oft Wahlmotive“, „Mobbingland Bundesrepublik“, „Nicht nur“ und „Nicht nur Mindestlohn" von Jürgen Riedel gelesen werden.
Gedicht "Diktatur der Dummheit"
Gedicht "Kahl und schal oft Wahlmotive"
Gedicht "Mobbingland Bundesrepublik"
Gedicht "Nicht nur"
Gedicht "Nicht nur Mindestlohn"