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Politische Lyrik

Politische Gedichte

Die Agenda 2010 – Ballade

Von Klaus Fettig

 

Wer schleicht so spät durch Nacht und Wind,
das ist die Agenda 2010, des Kanzlers
liebstes Kind.

Er – der Kanzler – hält sie fest mit seinem starken
Arm, er drückt sie fest an sich und hält sie warm.

Kanzler, oh Kanzler, siehst Du nicht dort, die
Agenda – Gegner am düsteren Ort.

Komm „liebe“ Agenda, komm zeige mir, was hast
Du da für ein „schönes“ Abzock – Papier.

Meine Agenda, meine Agenda, sei tapfer,
beruhige Dich, denn wir reiten fort, zu
unserem „ruhigen Deutschland – Ort“

Agenda & Kanzler erreichen den Bundestagshof
mit Mühe & Not, die Erhardtsche Marktwirtschaft
stürzt und der Sozial – Staat ist tot!

 

 

Sein Gedicht ist im Blickpunkt 12/2008 (Informationsblatt des Ortsverbandes Bitterfeld-Wolfen-Umland) veröffentlicht.

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