Politische Lyrik
Politische Gedichte
Die „illegale“ Praxisgebühr
Von Klaus Fettig
Hallo, Du „liebe“ Praxisgebühr,
kannst Du mir sagen, wie geht es Dir?
Ach, Du lieber Patient, nun siehst Du mich,
ich gehe jeden Tag über den Praxistisch.
Frag doch lieber die Frau Ulla Schmidt,
von Dir bekomme ich doch nur einen Tritt.Aber „liebe“ Praxisgebühr, wir „lieben“
Dich doch, Du machst doch nur in
meinen Geldsäckel ein großes Loch.
Ach Du Patient, verstehst Du es nicht,
ich bin nicht das jüngste Gericht.
Ich gehöre doch zur „großen“ Gesundheitsreform,
will allen nur helfen und
ich bring Dich in Form.Mein lieber Patient, sei nicht so geizig,
die „Einsammler“ wollen von Dir nur ein
wenig Geld, den TEURO, die härteste
Währung der Welt.
Sei nicht so pessimistisch, fasse doch Mut,
denn nicht nur Du, sondern Herr Steinbrück
braucht Geld für seinen leeren Hut.Du „liebe“ Praxisgebühr, zum Patienten und
zum Arzt, da gehörst Du nicht hin, denn für
uns bist Du kein Gewinn.
Du bist auch illegal, unter falschem Namen
hier im Revier, denn Dein wahrer Name ist
KRANKENKASSENGEBÜHR.Eine Aussicht nun zum Schluss - die feurige
Ulla Schmidt gibt dem Patienten kein Pardon,
denn sie schafft den „GESUNDHEITSFOND!“
Sein Gedicht ist im Blickpunkt 10/2008 (Informationsblatt des Ortsverbandes Bitterfeld-Wolfen-Umland) veröffentlicht.
