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Politische Lyrik

Politische Gedichte

Kein „Hartzer“ Roller 

Von Klaus Fettig

 

Mit Hartz IV, da lebt es sich so „wunderschön“ in
diesem Bundeshaus, ob jung oder alt, ob arm
oder reich, sie sehen alle so „glücklich“ aus.

Ob Schröder, Clement, U. Schmidt oder Stolpe,
sie alle sitzen auf der „Hartzer Wolke“, und sind
entzückt zu jeder Stund, mit Hartz I – IV erhält
ein jeder Arbeit und bleibt gesund.

Ein-Euro-Job für Arbeitslose, für Banken, Groß-
unternehmen und den Staat ein „Glück“, für die
Anderen geht’s in die Hose und diese bleiben
abgezockt zurück.

Sie greifen den arbeitenden Bürgern, den Kindern,
den Rentnern immer tiefer in die Tasche mit aller
Macht und scheffeln den TEURO für deren Geld-
säckel sowohl bei Tag als auch in der Nacht.

Dreifachgehälter, höhere Diäten, heimliche Gelder,
das ist doch „klar“, mit ALG 2 kämen diese
Abzocker nicht über’s Jahr. Der Krug des Sozialab-
baues geht so lange zum Brunnen bis er bricht,
dann wird kommen das „Jüngste Gericht“!

 

Sein Gedicht ist im Blickpunkt 12/2008 (Informationsblatt des Ortsverbandes Bitterfeld-Wolfen-Umland) veröffentlicht.

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