Arbeitsagenturen wollen Kranke kontrollieren
Von Jürgen Keil, Blickpunkt 04/2013;
Der Sender „MDR-Aktuell“ brachte am 8. April 2013 folgende Nachricht:
• '{Hartz IV : Arbeitsagentur will Blaumacher überführen;;
Hartz-IV-Empfänger, die häufiger krank sind, müssen sich auf schärfere Kontrollen einstellen. ... ..}' ... ... .
Von Jürgen Keil, Blickpunkt 04/2013;
Der Sender „MDR-Aktuell“ brachte am 8. April 2013 folgende Nachricht:
• '{Hartz IV : Arbeitsagentur will Blaumacher überführen
Hartz-IV-Empfänger, die häufiger krank sind, müssen sich auf schärfere Kontrollen einstellen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wollen die Arbeitsagenturen Blaumachern auf die Schliche kommen. Dem Blatt zufolge wurden die Sachbearbeiter in einem Schrei¬ben sogar angewiesen, ärztliche Atteste zu prüfen.
Die Arbeitsagenturen wollen die Krankschreibungen von Hartz-IV-Empfängern genauer überprüfen. … …
Um sogenannte Gefälligkeits-Krankschreibungen aufzudecken, sollen die Jobcenter laut "Bild" den Medizinischen Dienst der Krankenkassen einschalten. Fliegt der Schwindel auf, sollen dem ertappten Hartz-IV-Empfänger die Leistungen gekürzt werden.}'
Die Idee der Agenturen zur Überwachung von Hartz-IV-Betroffenen im Krankheitsfall ist bezeichnend für diese Gesellschaft. Diesem Ansinnen muss durch gemeinschaftliche Proteste entschieden Einhalt geboten werden. Die weitere Entrechtung von Arbeitslosen darf nicht zugelassen werden. Der Versuch ärztliche Atteste von ALG-II-Betroffenen für ungültig zu erklären, ist meines Wissens bis jetzt noch ungesetzlich. Eins ist klar, wenn dies nicht gestoppt wird, dann muss wohl zukünftig jeder Bürger beim Arzt einen Nachweis vorlegen, dass er kein Arbeitsloser und vor allem kein ALG-II-Betroffener ist.

