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„Den Neujahrsmorgen beginnt man mit einem Gedicht“

(Tucholsky - 75. Todestag)

Von Klaus Grabarits, Stellv. Vorsitzender des Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld der Partei DIE LINKE, Blickpunkt 12/2010;

 

Aussage von Kurt Tucholsky im Januar 1920:

Hier ist sein Gedicht: „Guten Morgen!“

 

 

(Tucholsky - 75. Todestag)
Von Klaus Grabarits, Stellv. Vorsitzender des Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld der Partei DIE LINKE, Blickpunkt 12/2010

 

Kurt Tucholsky im Januar 1920: „Den Neujahrsmorgen beginnt man mit einem Gedicht.“

Hier ist es: „Guten Morgen!“

 

„Ich blick zurück. Das tu ich alle Jahre. Und immer mit dem selbigen Sükzeh“,
dann fragend,
„Was hat den euch das Jahr gebracht. Wir waren guter Hoffnung“,
um weiter die Erwartungen zu benennen,
„Wir warteten auf neue Menschlichkeit, wir warteten aufs Sterben des Vergangenen - Wir warteten auf Frieden“,
um dann zu resümieren,
„Bilanz: Das Ding ist diesmal nichts geworden, Prozente Null. Der Stand des Ladens flau.“
Man könnte meinen der linke Demokrat und Gesellschaftskritiker Tucholsky, der vor dem Nationalsozialismus warnte und vor 75 Jahre am 21. Dezember 1935 starb, will mit seinen Versen sagen:

reguliert die Finanzmärkte, tretet für mehr Demokratie ein und sorgt für andere Eigentumsverhältnisse.

 

Zum Beginn des Jahres 1920 spricht er, nach Weltkrieg und Revolution, die Erwartungen seiner Generation aus. Menschlichkeit, Sterben des Vergangenen, Frieden! Richten sich 90 Jahre später nicht auch unsere politischen Schwerpunkte darauf?

Verteilungsgerechtigkeit, einen gerechten und effizienten Sozialstaat, Demokratie und Frieden, Mindestlohn einführen, die Rente mit 65, Hartz IV abschaffen und die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen.

 

Wulf Gallert sagt in den Bemerkungen zur Bilanz der Landesregierung in der 5. Legislaturperiode, dass die

„CDU-Dominanz wird das Land nicht voranbringen, so unsere Einschätzung im Jahr 2006, und die hat sich bestätigt. Selbstbeschäftigung und innere Streitereien können die Probleme des Landes einer Lösung nicht zuführen, es wird Zeit, die CDU-Dominanz in Sachsen-Anhalt zu beenden.“

 

Wir wollen verändern, handeln wir danach. Die ersten Monate im neuen Jahr sind in unserem Kreisverband Anhalt-Bitterfeld dafür entscheidend. Wir wissen um die Anstrengungen, um die CDU Dominanz in Sachsen-Anhalt zu beenden. Die Beratung mit dem stellv. Vors. des Landesvorstandes und Leiter des Landeswahlbüros Achim Bittrich am 9. Dezember hat das noch mal verdeutlicht.

 

Im Wahlprogramm sagen wir:

„Am 20. März 2011 geht es um beides. Es geht um eine sozial gerechtere Politik hier in Sachsen-Anhalt, und es geht gleichermaßen darum, dass wir eine Landesregierung bekommen, die endlich engagiert die Interessen der Menschen in unserem Land auf der Bundesebene vertritt.“

Das ist unser Ziel. Es zu erreichen, dafür wünsche ich uns gemeinsam viel Erfolg. Euch und euren Familien wünsche ich ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest, einen erfolgreichen Rutsch in das Jahr 2011, Gesundheit und persönliches Wohlergehen

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