Skip to main content

Der Osterspaziergang

 

Gedicht von Klaus Fettig, Blickpunkt 03/2011;

Ein Hase hoppelte über das Feld,

da wurde er von einer gackernden Henne gestellt.

 

 

Gedicht von Klaus Fettig, Blickpunkt 03/2011

    • Ein Hase hoppelte über das Feld,
      da wurde er von einer gackernden Henne gestellt.
    • „He Langohr, wo willste denn hin?“,
      fragte das aufgeplusterte Federvieh.
      „Na weist du, es ist doch bald Ostern,
      nach Eiern für die Kinder,
      danach steht mir der Sinn“.
    • „Du weist doch
      ich bin die beste Eierlegerin der Welt,
      aber die Körbe werden immer teurer
      und in diesem Jahr
      gibt es keine Eier ohne Geld“.
    • „Du bist gemein,
      im vorigen Jahr hast du sie mir noch geschenkt
      dort auf der Wiese“,
      „Na ja, du naiver Mümmelmann,
      ich hab viele Schulden
      und trotz steigender Eierproduktion
      Mache nur noch Miese“.
    • „Dann behalte sie doch deine teuren Eier,
      behalte sie doch in deinem Nest“,
      wackelte mit seinen langen Ohren“,
      „ich gehe jetzt zu den Kindern auf ihr Osterfest“.
    • Der Hase nahm seinen Korb,
      hoppelte auf und nieder,
      die gackernde Henne sah ihn nicht wieder.
    • Die Geschichte vom Wiesenrand -
      sei als Henne kein Spekulant,
      hilf mit deinen Eiern dem Hasen,
      sonst ist er ein armer Tropf
      und weil du keine Eier mehr legst,
      du landest im Suppentopf.
Zurück zum Kopf der Seite