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Frage eines Bürgers

Von Günther Lidke, Blickpunkt 12/2012;

Beim Aktionstag der LINKEN „Reichtum ist teilbar – Millionärsteuer jetzt!“ am 2. Okt. 2012 am Marktplatz Wolfen-Nord stellte mir ein Bürger folgende Fragen:

 

 

Von Günther Lidke, Blickpunkt 12/2012

 

Beim Aktionstag der LINKEN „Reichtum ist teilbar – Millionärsteuer jetzt!“ am 2. Okt. 2012 am Marktplatz Wolfen-Nord stellte mir ein Bürger folgende Fragen:

  • Ist die LINKE der Meinung, dass der 3. Okt. ein Tag zum Feiern ist?

  • Gibt es eine Erfassungsstelle, wie ehemals Salzgitter, wo alle Verbrechen bzw. Vergehen erfasst sind, die ab der Wende an uns Ostdeutschen begangen wurden?

 


Er zeigte auf:

  • Niedergang der Industrie und damit fehlende Arbeitsplätze,
    Vertreibung von ca. zwei Millionen, in erster Linie junge Menschen aus ihrer Heimat, um im Westen – Arbeit zu bekommen,

  • damit Abriss von tausenden leeren Wohnungen,

  • ebenfalls Abriss von Schulen, Kindereinrichtungen, Jugendklubs, Begegnungsstätten (siehe Wolfen),

  • hunderte Ferienheime mussten schließen und viele Häuser verfallen (siehe Schierke usw.),

  • Arbeitslose leben mit der Angst arbeitslos zu bleiben bzw. viele Beschäftigte haben Furcht gekündigt zu werden (siehe insolvente Firmen: Sovello, Schlecker u. a.),

  • Rentenungerechtigkeit, indem wir im Osten – Armutsrenten haben,

  • Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird Niedriglöhnern (kein Mindestlohn) und Hartz-IV-Betroffenen verweigert.


So könnte man noch viele Nachteile aufzeigen. Dem Bürger empörte am meisten, dass jetzt zur Euro-Rettung – Milliarden ausgegeben werden, während man 1990 nichts zur Rettung der DDR-Industrie getan hat.

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