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Gedanken zum Jahreswechsel

Von Gisela Thran

Kaum, dass man sich versieht, sind es nur noch ein paar Tage bis zum Jahreswechsel. Zuvor begehen wir noch das Weihnachtsfest.

Von Gisela Thran

 

Kaum, dass man sich versieht, sind es nur noch ein paar Tage bis zum Jahreswechsel. Zuvor begehen wir noch das Weihnachtsfest. Nicht für alle Menschen wird es das Fest der Liebe und Verständigung sein, da es noch Hunger und Krankheiten in vielen Ländern der Erde gibt und auch die Waffen nicht überall schweigen. 

Ich bedaure es zutiefst, das auch Deutsche mit der Waffe wieder dabei sind. Haben wir uns nicht einmal geschworen, dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint. Diese Zeilen sind schon wieder aktuell, wenn Herr Jung auf einer Trauerfeier für deutsche Soldaten sagt. Sie sind gefallen. Für mich wird das Wort „gefallen“ immer mit dem Wort „Krieg“ verbunden sein. Auch ich habe einen Bruder bei Orel - 1943 verloren. Ich weiß noch wie der Ortsgruppenführer der Nazis kam und meinen Eltern klar machen wollte, dass ihr Sohn für Volk und Vaterland gefallen sei. Ausgerechnet einem Mann der 1935 auf der Lichtenburg war, und ein wenig Glück hatte, nicht in einem KZ verheizt zu werden.

Wir wollen Frieden. Ich wünsche mir für das Jahr 2009, dass unsere Soldaten wieder nach Hause kommen. Frieden sei das oberste Gebot der Menschheit - Hunger und Krankheiten sollen in aller Welt mit friedlichen Mitteln bekämpft werden.

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