Kommunistenverfolgung 2010, Kalter Krieg „Modell-West“
Von Günther Lidke (Informationen aus dem ND vom 15.11.2010), Blickpunkt 12/2010;
Unser Bundestagsabgeordneter Jan Korte reichte auf der Bundestagssitzung am 11.11.2010 einen Antrag „Drucksache 17/2201“ ein, um zu erreichen, dass der Widerstand der Kommunisten in der NS-Zeit anerkannt wird.
Von Günther Lidke (Informationen aus dem ND vom 15.11.2010), Blickpunkt 12/2010
Unser Bundestagsabgeordneter Jan Korte reichte auf der Bundestagssitzung am 11.11.2010 einen Antrag „Drucksache 17/2201“ ein, um zu erreichen, dass der Widerstand der Kommunisten in der NS-Zeit anerkannt wird. Ein wichtiges Zitat aus dem Vortrag von Jan Korte lautet: „Der Deutsche Bundestag ehrt in besonderer Weise die Leistungen der Frauen und Männer, die sich aktiv gegen das NS-Regime gewandt haben.“ Im Abschlusssatz seiner Rede vor dem Bundestag begründet er seinen Antrag: „Die Anerkennung des politischen Widerstandes der Kommunistinnen und Kommunisten (…) gehört für den Deutschen Bundestag zum unteilbaren Erbe des Widerstandes gegen das NS-Regime.“
Klar doch! Möchte man sagen, doch wer die zum Antrag gehörende Debatte nachliest, den ergreift kaltes Grausen!
Jan Korte, Mitglied der Linksfraktion zitierte aus einem „Spiegel-Artikel“ des Jahres 2009: „Die Zahl der zwischen 1951 und 1968 gefällten Urteile gegen Kommunisten lag sieben Mal so hoch, wie die gegen NS-Täter, obwohl die Nazis - Millionen Menschen ermordet haben.“
Meine Meinung:
Sechs Jahre nach dem Kriegsende war so eine Verfolgung von Menschen wieder möglich. Und diese Erben des 3. Deutschen Reiches, wie sie sich gern selbst bezeichneten, wollen uns heute sagen, dass die DDR nur ein Unrechtsstaat war. Der kalte Krieg wird somit weiter geführt.

