Kreisdelegiertenkonferenz des KV der Partei DIE LINKE. Anhalt-Bitterfeld
Von Klaus Grabarits, Blickpunkt 03/2013;
Die Einberufung der Kreisdelegiertenkonferenz am 23. Februar 2013 erfolgte für die Wahl von jeweils 4 Genossinnen und Genossen als Delegierte für den 4. Landesparteitag des Landesverbandes Sachsen-Anhalt.
Von Klaus Grabarits, Blickpunkt 03/2013
Die Einberufung der Kreisdelegiertenkonferenz am 23. Februar 2013 erfolgte für die Wahl von jeweils 4 Genossinnen und Genossen als Delegierte für den 4. Landesparteitag des Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Die gleiche Vorgabe galt für die Vertreter/-innen unseres Kreisverbandes (KV) zur besonderen Vertreter/-innen-Versammlung, hier für die Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2013. Von den in den Ortsverbänden gewählten 29 Delegierten waren 24 Delegierte anwesend. Nach Eröffnung und Annahme von Tagesordnung und Zeitplan sprach Frank Ressel zu Ergebnissen und Schlussfolgerungen aus den vorangegangenen Beratungen.
Die Konferenz war nach der Wahl von Jan Korte zum Direktkandidaten des WK 71 so zusagen der Abschluss der Vorbereitungsphase der vor uns stehenden Bundestagswahl. Einzuordnen ist hier auch das Treffen der Genossinnen und Genossen des WK 71 am 12. Februar. In Vorbereitung des Wahlkampfes hatten Jan Korte (MdB), Lothar Boese (Salzlandkreis), Frank Ressel (Anhalt-Bitterfeld) eingeladen. Als Gast nahm Steffen Twardowski (Leiter der Öffentlichkeitsarbeit / Medien der Fraktion DIE LINKE im Bundestag) teil. Mit seiner Analyse der Entwicklung der Linkspartei seit dem Bundestagswahlkampf 2009 zeigte er neue Ansatzpunkte für die politische Arbeit der Partei auf. Ebenso neue Erkenntnisse im Verhalten der Wähler/-innen. Das wieder deutet auf neue Ansätze für eine intensive Wahlkampfarbeit hin. Die Gegebenheiten werden in den Gemeinden unterschiedlich sein.
Auch in den Ausführungen des Kreisvorsitzenden Frank Ressel und in der anschließenden Aussprache wurde dies deutlich. Wichtig wird sein: Wir haben die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten. Sie erwarten, dass wir ihnen zuhören. Eine Frage ist nicht falsch. Den Standpunkt des Fragenden zu negieren kann es schon sein. Und er wird mit Sicherheit nicht immer recht haben. Nur im Gespräch zeigen sich vielleicht Wege, um zu verändern. Zu verändern auch durch seine Mitarbeit. Ihn einzubeziehen, wenn Schwierigkeiten und Probleme positiv zu beeinflussen sind. Hier und dies kam auch in der Aussprache zum Ausdruck, die Möglichkeit eine festere Verankerung unserer Programmatik zu bekommen. Darauf verwies auch Ronald Maaß in der Aussprache. Es wäre eine Voraussetzung, um den Bundestagswahlkampf 2013 und den Kommunalwahlkampf 2014 wirksamer zu verbinden. In diesem Sinne wird die Kreistagsfraktion ihre Gespräche in den Kommunen weiter ausbauen. Es kommt darauf an, das Interesse an der kommunalpolitischen Arbeit zu fördern.
Erkennbar in der Aussprache, in der neun Delegierte zu Wort kamen, war die hohe Bereitschaft zur Unterstützung des Direktmandaten Jan Korte. Gewählt als Delegierte für den 4. Landesparteitag: Renate Kühl; Bettina Kutz; Margitta Schildt; André Giebler; Günter Herder; Frank Ressel; Matthias Schütz. Für die besondere Vertreter/-innen-Versammlung als Vertreter/-innen: Marina Hinze; Bettina Kutz; Margitta Schildt; Ruth Kreuger; André Giebler; Günter Herder; Frank Ressel; Ronald Maaß.

