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Pia Schillinger

Merseburg stellt sich quer

Am 11. Januar läutete die Alternative für Deutschland ihren regionalen Wahlkampf im südlichen Sachsen-Anhalt mit einer Kundgebung under dem Motto "Demo für Deutschland! Asyl-Chaos beenden! Grenzen sichern!" in Merseburg ein. Ziel der AfD und ihrer Sympathisantinnen und Sympathisanten war es, sich erst am Merseburger Hauptbahnhof zu sammeln und dann zur Kliaplatte zu laufen, um dort eine Abschlusskundgebung abzuhalten. Dank geschickter Anmeldung einer Gegenkundgebung durch das Bündnis Merseburg gegen Rechts, in dem sich unter anderem auch unsere Direktkandidatin im Wahlkreis 39 Merseburg Kerstin Eisenreich und viele weitere unserer Merseburger Genossinnen und Genossen engagieren, konnte zumindest der Marsch der AfD durch die Merseburger Innenstadt verhindert werden.

Am 11. Januar läutete die Alternative für Deutschland ihren regionalen Wahlkampf im südlichen Sachsen-Anhalt mit einer Kundgebung under dem Motto "Demo für Deutschland! Asyl-Chaos beenden! Grenzen sichern!" in Merseburg ein. Ziel der AfD und ihrer Sympathisantinnen und Sympathisanten war es, sich erst am Merseburger Hauptbahnhof zu sammeln und dann zur Kliaplatte zu laufen, um dort eine Abschlusskundgebung abzuhalten. Dank geschickter Anmeldung einer Gegenkundgebung durch das Bündnis Merseburg gegen Rechts, in dem sich unter anderem auch unsere Direktkandidatin im Wahlkreis 39 Merseburg Kerstin Eisenreich und viele weitere unserer Merseburger Genossinnen und Genossen engagieren, konnte zumindest der Marsch der AfD durch die Merseburger Innenstadt verhindert werden.

Obwohl die AfD mit  Redebeiträgen von Björn Höcke, dem Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, und Hans-Thomas Tillschneider, einem prominenten Islamwissenschaftler und Legida-Unterstützter der ersten Sunde, der extra aus Sachsen nach Bad Dürrenberg gezogen ist, um bei der kommenden Landtagswahl im Wahlkreis 34 Saalekreis-Bad Dürrenberg zu kandidieren, geworben hat, konnte die AfD nur rund 450 Demonstrierende auf die Straße locken.    
Auf der Gegenkundgebung in der Gotthardstraße unter dem Motto "Rechte Brandstifter entlarven – Rassisten entgegentreten" sprachen neben dem Merseburger Bürgermeister und einem Vertreter der evangelischen Kirche auch Kerstin Eisenreich und Pia Schillinger, Direktkandidatin im Wahlkreis 34. Alle Rednerinnen und Redner kritisierten den durch die AfD offen zur schau getragenen Rassismus  gegen Geflüchtet und Zuwandere. Kerstin Eisenreich sprach sich besonders für ein engagierteres Vorgehen gegen rechtes Gedankengut aus. Pia Schillinger kritisierte insbesondere die gegenüber den Opfern respektlose Art und Weise, auf die die AfD die Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln für ihre rassistische Propaganda ausschlachtet.

Da es sich, aller Wahrscheinlichkeit nach, leider nicht um die letzte Kundgebung der AfD gehandelt haben wird, ist es gerade jetzt im Wahlkampf wichtig, weiterhin zahlreich klare Kante gegen ihr rechtsnationales Gedankengut zu zeigen. 

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