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Die Sonne schickt keine Rechnung!

 

Von Udo Mölle (Direktkandidat im Wahlkreis 28), Blickpunkt 03/2011;

Ich bin seit 21. Juni 2010 ein erfolgreicher Solarteur (Solaranlagen-Nutzer). Unsere Photovoltaikanlage habe ich gemeinsam mit meinen beiden Söhnen - Mitte Juni 2010 auf unser Süddach aufgebaut.

 

 

 

Von Udo Mölle (Direktkandidat im Wahlkreis 28), Blickpunkt 03/2011

 

Ich bin seit 21. Juni 2010 ein erfolgreicher Solarteur (Solaranlagen-Nutzer). Unsere Photovoltaikanlage habe ich gemeinsam mit meinen beiden Söhnen - Mitte Juni 2010 auf unser Süddach aufgebaut.

Da die Preise für Solaranlagen seit dem Jahr 2006 um ca. 40 Prozent gefallen sind, habe ich das Bausatzangebot des TOOM-Baumarktes im OT Bobbau (Bitterfeld-Wolfen) vom Februar 2010 genutzt, um meinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinheit zu leisten.

Bisher hat meine Anlage 2.694 Kwh Strom (Stand 08.02.2011) erzeugt und damit 1,86 t CO2-Emission der Umwelt erspart. Von großem Vorteil ist auch die Eigennutzung des erzeugten Stroms, da hierfür keine Netzkapazitäten gebunden werden. Der Einsatz erneuerbarer Energien macht uns unabhängig von Energieimporten und schwankenden Gas- und Ölpreisen. Daher macht sich nach wenigen Jahren die Investition in erneuerbare Energien bezahlt.

Wäre es nicht schön, wenn man sein zukünftiges Elektroauto an der heimischen Steckdose selbst „betanken“ kann und nicht mehr von den Abzockern der Mineralölindustrie abhängig ist?

Außerdem sind dadurch z. B. in Deutschland über 300.000 Arbeitsplätze entstanden – Tendenz steigend – sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch für den rasch wachsenden Export auf dem Weltmarkt. Damit gehört diese neue Wirtschaftssparte zu den relativ krisenfesten Zukunftsbranchen in unserem Land.

Leider ist es momentan der Atomlobby gelungen, die jetzige Bundesregierung „umzustimmen“, und aus dem vereinbarten Atomausstieg auszusteigen.
Abschließend wäre es sehr interessant zu hinterfragen, wie hoch denn eine monatliche Versicherungssumme für einen Atomkraftwerksbetreiber wäre, wenn er eine Haftpflichtversicherung bei einem Privatversicherer abschließen müsste, um mögliche Schäden abzudecken.

 

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