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Foto: Manfred Wiesnewsky

Erfahrungsaustausch zur Vereinigung der linken Kräfte

Von Manfred Wiesnewsky, Blickpunkt 04/2013;

Gen. Götz Dieckmann erläuterte in seinem Grundsatzbeitrag den gegenwärtigen Stand und die Aufgaben ... . Er ging von der Tatsache aus, dass wir uns gegenwärtig in der 4. Weltwirtschaftskrise befinden, die schon jetzt nach den Krisen von 1857, 1873, 1929 seit 2008 am längsten andauert und deren Ende nicht abzusehen ist. ... .

 

 

Von Manfred Wiesnewsky, Blickpunkt 04/2013;

 

Genossen des „RotFuchs“-Fördervereins, Regionalgruppe Bitterfeld/Wolfen und des Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld der Partei DIE LINKE führten am 2. April 2013 einen Erfahrungsaustausch zu gemeinsamen Anstrengungen um eine Vereinigung der Kräfte auf marxistischer Grundlage durch. Gen. Götz Dieckmann, stellvertretender Vorstand des „RotFuchs“-Fördervereins e.V. erläuterte in seinem Grundsatzbeitrag den gegenwärtigen Stand und die Aufgaben zu diesem Thema. Er ging von der Tatsache aus, dass wir uns gegenwärtig in der 4. Weltwirtschaftskrise befinden, die schon jetzt nach den Krisen von 1857, 1873, 1929 seit 2008 am längsten andauert und deren Ende nicht abzusehen ist. Es gibt im Gegenteil in jüngster Zeit eine Zuspitzung der Situation, die jedoch nicht zwangsläufig zu einer Revolution führen muss, weil diese Krise aufschlagen und damit einen neuen Krisenzyklus initiieren kann.

Allerdings verstärkt sich im Augenblick das Zusteuern des Kapitalismus auf eine Crash-Situation, was im verzweifelten Bemühen der USA und eines großen Teils der EU-Staaten um die Vermeidung von Staatspleiten zum Ausdruck kommt. In einer solchen Situation ist das, was wir nach der schweren Niederlage von uns Kommunisten und Sozialisten Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre erleben, nämlich die Zersplitterung der Linken, ein ausgesprochenes Drama. Deshalb trägt wohl jeder Genosse von uns den innigen Wunsch in sich, diese Zersplitterung mit der Zielrichtung einer Vereinigung auf marxistischer Grundlage zu überwinden. In diesem Kampf sind die „RotFüchse“ der Regionalgruppe Bitterfeld/Wolfen ein leuchtendes Beispiel der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Genossen der Linkspartei. Das ist ein großer Schatz, mit dem pfleglich und gewissenhaft umgegangen werden muss. Gegenwärtig sieht es jedoch anderswo in unserem Lande ausgesprochen enttäuschend aus.

Für Menschen, die sich dem gesellschaftlichen Fortschritt und der internationalen Arbeiterbewegung verpflichtet fühlen, kann es keine größere Schande geben, als sich im Zustand der Zersplitterung und der Zerstrittenheit zu bewegen. Es gibt nichts Schlimmeres, als unvorbereitet in eine sich zuspitzende ökonomische und politische Krisensituation zu geraten. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir heute, wie der vor uns liegende, ausgesprochen steinige Weg mit Augenmaß, zielstrebiger Arbeit, Entschlossenheit und ohne Resignation noch wirkungsvoller beschritten werden kann. Es sind die Gemeinsamkeiten all derer zu untersuchen und herauszuarbeiten, die unsere Freunde sind und auf der richtigen Seite der Barrikade stehen, ob sie nun zur KPD, DKP, der Partei DIE LINKE gehören oder linke Sozialdemokraten sind.

In diesem Sinne verlief auch die Diskussion. Es sprachen 6 Genossen. 

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