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Mieterhöhungen stehen im Mittelpunkt der Diskussion

Von Günther Lidke, Blickpunkt 04/2011;

Augen zu und durch! Unter diesem Motto gedenken die Verantwortlichen der WBG und der WGW, die OB Petra Wust und der Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen (außer der Fraktion „DIE LINKE“, Fraktion „Pro Wolfen“ sowie der MLPD-Stadträtin Ina Korntreff) die Mieterproteste zu überstehen.

 

 

Von Günther Lidke, Blickpunkt 04/2011

 

Augen zu und durch! Unter diesem Motto gedenken die Verantwortlichen der WBG (Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen m.b.H.) und der WGW (Wohnungsgenossenschaft Wolfen e.G.), die OB Petra Wust und der Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen (außer der Fraktion „DIE LINKE“, Fraktion „Pro Wolfen“ sowie der MLPD-Stadträtin Ina Korntreff) die Mieterproteste zu überstehen.

Aber so geht das nicht. Zu stümperhaft, geradezu frevelhaft sind die Vorbereitungen der Mieterhöhungen abgelaufen. Man ist empört, dass viele Mieter das Mietwucher nennen. Ja, ist es denn kein Wucher, wenn die Mieten um 20 % erhöht werden? Unsere Rente steigt in diesem Jahr ausnahmsweise um 2 %, in anderen Jahren war die Steigerung wesentlich geringer. Welch Unterschied. Schweres Geschütz gegen die Chefin des Aufsichtsrates (OB Petra Wust), titelte die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) am 28.02.2012. Gemeint sind die unüberhörbaren Fragen der „Bürgerinitiative gegen Mieterhöhung“ und weiterer engagierter Mieter, die entweder gar nicht, nur teilweise oder unrichtig beantwortet worden.

Was sagen eigentlich die Aufsichtsräte der WBG und der WGW zu der Mieterhöhung? Ich habe noch keine öffentliche Stellungnahme gelesen. Die Oberbürgermeisterin (OB) als Aufsichtsratsvorsitzende der WBG zu wählen, ist eigentlich politisch unklug. Sie ist dadurch befangen.

 

Meine Meinung ist:

Erforderlich sind Mitgliedervollversammlungen der Genossenschaft (WGW) zur Wahl von neuen Aufsichtsräten und neuen Vertretern in der WGW. Dies ist eine Schlussfolgerung aus dieser bisher größten Protestbewegung in Wolfen.

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